Didgeridoo Yjdaki
dürr's Hölzli...........
so nennt mein Arbeitskollege das Didgeridoo.
Wie bin ich überhaupt darauf gekommen?
das geht relativ weit zurück. Anfangs 70zigern Jahren in Basel habe ich einen Strassenmusiker mit einem Didgeridoo und Clapstiks ausgerüstet in der Einkaufstrasse "Freien Strasse" spielen sehen. Der Musiker sah ziemlich kurlig drein. Aus seinem wilden langen Bart ragte das Didgeridoo. Auf jeden Fall hat mich die Spielweise und der Ton so fasziniert, dass ich mich kaum von der Stelle rühren konnte. Meine Mutter hatte dann genug, und riss mich dann aus jener Welt.
Das war eigentlich der Beginn. Dieser Moment hat sich in mein Gehirn eingebrannt.
Etwas später begann ich dann (versuchte) zu spielen. Es war die Hölle. Einen ungefähren Grundton hatte ich mal schnell raus. Ich war richtig stolz. Meine Frau meinte immer "das klingt mehr nach furzen als nach einer Musik"; Ich machte weiter und weiter. Dann so nach 3 Monaten kam dann die nächste Hürde. Die Zirkuläratmung. Bei dieser Übung war ich manchmal dem ersticken nahe. Ich denke, das ist so der erste Punkt da manch neuer Didgeridoospieler das Handtuch wirft. Dann endlich klappt es mit der Atmung und man merkt, dass es vorwärts geht.
Na ja, so ging das immer weiter. Die Fortschritte waren hörbar. Die Lust am spielen steigert sich von Tag zu Tag. Man lernt andere Spieler kennen, geht an Festivals und Workshops. Irgendwann entwickelt man seinen eigenen Stil und geht dann seinen Weg.
Was ganz interessant ist. Unsere Hunde geniessen die Schwingungen des Didgeridoo. Egal wo ich spiele die Hunde suchen sich einen Platz in der Nähe und bleiben total entspannt.
Eigentlich möchte ich nicht näher darauf eingehen wo das Instrument herkommt, warum und wieso, darüber hat es unzählige tolle Seiten im Web, wo man sich durchlesen kann.
Für mich ist Matthias Müller in Basel meine Antriebsfeder. Seine Spielweise und Technik ist einzigartig.
Ein besonderer Dank an meiner lieben Frau Gabrielle, die sich geduldig meine anfänglichen Klänge über sich ergehen lies.
"Danke dem Urvolk aus Australien denen ich tiefen Respekt gebühre.."